Wagen und Karren
- Die meisten herkömmlichen Wagen lassen sich leicht für
den Trukveyor-Betrieb durch einfache Selektivitätsvorrichtungen
adaptieren. Sogar ein gewöhnlicher Handwagen, den man in
den meisten Industriebetrieben vorfindet, kann leicht für
den Einsatz in Trukveyor-Systemen umfunktioniert werden.
Ausserdem können kundenspezifische Wagen für bestimmte Zwecke
angefertigt bzw. geliefert werden. Bei Schleppzug-Systemen
wird ein einfacher Schleppstift von Hand oder automatisch
in den Kettenschlitz gesenkt.
Rollschlepp-Ketten -
Schmiedestahl genietete Ketten bedeuten maximale Festigkeit
bei minimalem Gewicht. Sie können leicht ohne Werkzeuge
zusammengesetzt und auseinandergenommen werden. Alle Teile
sind zur Optimierung von Festigkeit und Verschleisshärte
wärmebehandelt. Mitnehmer und Tragrollen werden mittels
verlängerten Gewindestiften befestigt.

Rollschlepp-Mitnehmer
(TA und TR) - TA-Mitnehmer (Mitnehmer mit durchgehender
Achse) greifen und halten die Schleppstifte bei monoplanen
Anlagen. Sobald der Schleppstift in den Mitnehmer gleitet,
drückt er eine Gegengewichtsklinke nieder. Beim Einrücken
greift diese den Schleppstift und kehrt in ihre Ausgangsposition
zurück. Die Rückseite des Mitnehmers ist schräg abfallend,
damit der Schleppstift von hinten einrückbar ist. Die Sperrklinkeneinrichtung
besteht aus robustem schmiedbarem

Gusseisen.
TR-Mitnehmer (Mitnehmer mit durchgehender Achse und seitlichen
Abführrampen) werden dort eingesetzt, wo umgeschaltet werden
muss. Konstruktion und Betrieb der TR-Mitnehmer ist ähnlich
wie bei TA-Mitnehmern mit Ausnahme der seitlichen Abführrampen,
die beim Giessen entsprechend vorgegeben sind, damit die
Stifte an Schaltpunkten aus den Mitnehmern herausgehoben
werden können.
Tragrollen - SA-Tragrollen (Tragrollen mit Achsschenkel)
sind zwischen den Mitnehmern zum Abstützen der Kette angebracht.
SA-Tragrollen bestehen aus einem robusten schmiedbaren Eisenunterbau
und zwei Rädern, die denen der Mitnehmer identisch sind.
Anschraubräder -
Die Radlager aller Mitnehmer und Tragrollen bestehen aus
Präzisionskugeln, die auf gehärteten, konzentrisch geschliffenen
Laufringen rollen, um glatten Betrieb und lange Haltbarkeit
zu gewährleisten. Aus Gründen der Kosten- und Zeitersparnis
beim Austausch von Teilen sind die Räder standardmässig
anschraubbar.
Antriebe
- Die Anlagen verfügen über Regel- und Einscheibenantriebe
für Geschwindigkeiten bis zu typischen Maximalwerten von
36mpm und breitgestreuten Kettenzugleistungen. Besondere
Antriebsbedingungen können angefordert werden. Die Raupenkettenantriebe
bestehen aus Präzisionsstahlrollenketten mit gehärteten
Antriebsklauen. Sicherheitsgleitstücke an den Ketten gewährleisten
korrektes Einrücken der Klauen. Die Spannung der Raupenketten
ist leicht regelbar, was eine hohe Haltbarkeit bewirkt.
Der Überlastungsschutz ist üblicherweise an der Bedienkonsole
elektrisch bzw. mechanisch durch einen Überlastungsschutzzahn
am Antrieb gewährleistet. Durch abnehmbare Abdeckungen ist
es auch möglich, Kreuzverkehr mit Radbelastungen von bis
zu 2200 kg unterzubringen. Die Antriebsmotoren sind normalerweise
so konzipiert, dass die Anlage langsam anfahren kann, bevor
die volle Geschwindigkeit erreicht wird.
Ketten
- Schmiedestahl-Ketten ungenietet sind innerhalb der gesamten
Anlage identisch. Sie sind leichtgebaut und von hoher Festigkeit
und können leicht ohne Werkzeuge zusammengesetzt und auseinandergenommen
werden. Alle Teile sind wärmebehandelt und gewährleisten
hohe Festigkeit und Verschleisshärte. Ein Verschleissschutz
unten an den Seitenschienen verlängert die Lebensdauer.
Hauptzug-Mitnehmer
- Die Hauptzug-Mitnehmer sind aus Schmiedestahlteilen
so hergestellt, dass Mitnehmer und Kette miteinander integriert
sind. Die Mitnehmerstirn erstreckt sich über die volle Breite
der Kette, was eine positive Stift-Aufnahme gewährleistet.
Hierzu trägt auch der Vorsprung an der Mitnehmerklaue bei.
Die Mitnehmer haben Schleissschuhe zur Lastverteilung. Die
Ketten sind so konzipiert, dass Mitnehmer in Abständen von
jeweils 8 Zoll angebracht werden können.
Kraftbetriebene
Gleit- und Transfer-Mitnhemer - Diese Mitnehmer sind
aus Schmiedestahl hergestellt und können anstelle des normalen
oberen Verbindungsgliedes in Mindestabständen von 8 Zoll
eingesetzt werden. Die grössere Mitnehmerdichte beschleunigt
sowohl den Mitnahme- als auch den Transfervorgang.
UHMW (ultrahohes Molekulargewicht)
- Kurven - Die Kurven sind mit UHMW-Verschleissschienen
mit jeweils zwei Verschleissflächen ausgestattet. Beide
Seiten können abgenutzt werden, bevor die Schiene ausgewechselt
werden muss. Sobald die vordere dem Verschleiss ausgesetzte
Fläche abgetragen ist, wird die Schiene einfach ausgebaut,
um 180º gedreht und wieder eingebaut. Ausserdem brauchen
diese Kurven nicht routinemässig gewartet zu werden.
Bedien- und elektische Ausstattungsteile
- Die Bediengeräte beinhalten einen Motorschalter, Sicherungstrennschalter
(mit den Türplatten gekoppelt), einen Regelkreistransformator,
ein Überstromrelais mit externer Rückstelltaste sowie eine
integrale Drucktastschaltstation. Die Bedienpulte haben
zusätzlichen Platz für

weitere
Steuer-Relais. Ein Warnsignal-Relais mit verzögertem Anzug
ist auch vorhanden. Auch Drucktastschaltstationen sind normalerweise
einbezogen. Bei normalem Betrieb empfehlen wir Start-Stop-Stationen
für den Hauptförderbetrieb sowie Kontrollpunkte mit strategisch
entlang der Förderbahn angeordneten Schaltstationen. Die
Stationen sind eingeklinkt, sodass der Förderer erst dann
wieder starten kann, wenn die gestoppte Station wieder betriebsfähig
ist. Der Förderer-Regler kann mit einem PLC oder Computer
gekoppelt werden, sodass Überwachungscomputeranlagen Kontrolle
über den Betrieb des Fördersystems haben können.